Ghasa nach Shikha

cimg2833 Es war ein sehr sehr langer Tag. 21 Kilometer, 1000 Höhenmeter hoch, 1000 Höhenmeter runter in acht bis neun Stunden. Sehr anstrengend kann ich nur sagen, aber meine Süße hat toll durchgehalten.

Ja, der Morgen verlief zwar nicht wie geplant, da wir die Brücke nach Ghana nicht gesehen haben und daher über herunter gebrochenes Steingeröll bis nach Dana gelaufen sind, dieser Weg hat sich aber als eine einstündige Abkürzung erwiesen. Von Dana ging es wieder nach Tatopani, wo ein tolles Lunch auf uns gewartet hat.

Nach dem Mittagessen wollten wir einen Teil der Strecke Tatopani -> Garopani (insgesamt ca. 2000 Höhenmeter nach oben) noch heute meistern.

Lange Steintreppen führten von Tatopani nach Ghara. Wer hätte gedacht, dass sich das Dorf Ghara über 1 ½ Stunden Anstieg erstreckt?!

Daher, nachdem endlich Ghara hinter uns lag, ging es nochmal 1 ½ Stunden weiter nach Shikha.

Total fertig sitzen wir jetzt in einer netten Unterkunft und warten auf das Essen! Danach wartet das Heiabettchen 🙂

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Marpha nach Ghasa

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Heute war wieder ein langer Tag. 23 Kilometer auf einer mehr oder weniger ebenen Strecke (bis auf das Ende -> 700 Höhenmeter). Meine Süße ist tapfer über Stock und Stein gewandert. Ich habe mir meine erste Blase eingehandelt. Das Verhältnis mit unserem Guide wird nicht unbedingt besser.

Jetzt kam Enjoy gerade zum quatschen. Er macht wieder etwas bessere Luft!!! Ich bin total müde!

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Muktinath nach Marpha

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Nach 12 Stunden Schlaf ging es zu einer tollen Templeanlage, einer Pilgerstätte. Es hat mich wirklich beruhig, schön mit Bäumen, deren Blüten fallen, und einem Fluss.

Dann ging es mit dem Jeep nach Jomson. Um unsere Glieder ein wenig zu schonen. Jomson ist keine schöne Stadt. Danach sind wir weiter nach Marpha gelaufen. War ein wenig windig 🙂

Marpha gefällt mir sehr gut. Unsere Unterkunft ist ganz in Ordnung. Hier in der Gegend soll es die besten Äpfel der Welt geben. Der frisch gepresste Apfelsaft unterstreicht diesen Ruf. Heute Nachmittag waren Tine und ich auf Shoppingtour, eigentlich mehr meine Süße.

Ja: Sechs Schaals und vier Ketten und ein Armband.

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Phedi nach Muktinath

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Also, nach einer Tasse Tee um kurz nach 03:00 Uhr in der Frühe machen wir uns auf den Weg und haben den härtesten Tag der Tour vor uns!

Die ersten 500 Höhenmeter nach Highcamp meistern wir super. Im Dunkeln mit Taschenlampen auf den Köpfen erreichen wir nach ca. einer Stunde das Highcamp.

Man merkt das die Luft immer dünner wird und es ist eisig kalt.

Von Highcamp bis zum Pass sind es weitere drei Stunden geplant. Drei Stunden schleichen wir davon, ich bin oftmals kurz vor dem Aufgeben. Meine Beine spüre ich nicht mehr. Hinter jeder Schneekuppe hoffen wir auf den Pass. Endlich, um 08:10 Uhr erreichen wir den Pass 🙂 5450 Meter. Ich könnte heulen – a) weil ich so erschöpft bin und b) weil wir es trotz aller Zweifel geschafft haben!!!
Um ca. 08:45 Uhr brechen wir nach Muktinath auf. Wir müssen 1700 Meter herunterlaufen. Unsere Knie und Beine tun weh und wir schaffen es schließlich um 14:00 Uhr nach Muktinath zu erreichen. Alles tut weh! Wir sind erschöpft und müde 🙁 „Der härteste Tag meines Lebens“ trifft es wirklich genau. Absoluter Wahnsinn. -18°C auf dem Pass und windig.

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Yak Karka nach Phedi

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Wieder geht es morgens früh los. Heute geht es Michael gar nicht gut und ich habe ein ungutes Gefühl morgen den Pass zu machen. Er ist die ganze Zeit am Husten 🙁 und das mit Atemnot! Wir fangen Antibiose an. Im Phedi-Camp ist nicht viel zu tun. Mittags habe ich einen Notarzteinsatz bei einer Deutschen mit AMS! Sie wird mit dem Helikopter rausgeflogen. Abends legten wir uns darauf fest am nächsten Morgen um 03:00 Uhr den Pass zu erklimmen.

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Manang nach Yak Karka

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Der heutige Tag begann wieder sehr früh. Innerhalb von drei Stunden haben wir unseren Part bewältigt. Es wird immer kälter und unkomfortabler. Die jetzige Unterkunft ist echt der Abschuss. Keine Dusche, kein heißes Wasser und ich wollte duschen 🙁

Ach Süße, so schlimm ist es doch hier nicht!

Wir sind zu Akklimatisierung noch eine ¾ Stunde weiter nach Leddar gelaufen. Traumhafte Aussicht und Bilderbuch-Photos gemacht.

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Manang

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Heute war unser „Relax“-Tag. Aufstehen um 07:30 Uhr, dann ging es zum akklimatisieren 200 Meter in die Höhe, was relativ steil war, aber von oben entlohnte die Aussicht.

Den Tag verbringen wir mit Lesen, Siedler spielen und uns über unseren Guide aufregen. Weiteres erzählt meine Süße.

Hauptbeschäftigung heute: Essen!

(Frühstück: Leckeres Omelette Sandwich, Mittags: Pizza und Spaghetti, Nachmittags: Apple Pie, Abends: Yak Burger und Käse Sandwich)

Nachdem die ersehnte heiße Dusche in unserem Hotel nicht möglich war, trotz des Versprechens, wollten wir den Lunch nicht bei uns einnehmen!

Wie zu erwarten, kam kurz darauf unser Guide um eine regelrechte „Szene“ zu machen und beleidigt abzuziehen.

Das hat uns sehr sauer gemacht! Man fühlt sich eingeschränkt, und das kann nicht der Sinn des Guides sein!

Naja, um 15:00 Uhr waren wir eine Stunde auf einer Infoveranstaltung zur AMS, geleitet von der „Himalaya Rescue“. Amerikanische Volontier-Ärzte. War gut gemacht. Hatte danach überlegt, ob das etwas für mich wäre! Denke aber, dass dieser Job zu eintönig und wenig fördernd ist! So, danach, voller Wissen über AMS ging es zum Apple Pie Essen. In diesem Hotel habe ich dann einfach heiß geduscht und ein letztes Mal die Haare waschen vor Muktinath.

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Lower Pissang nach Manang

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Aufstehen 05:30 Uhr, das war schon richtig hart. Der Weg nach Manang hat sich ein wenig gezogen, war aber vollkommen in Ordnung. Manag ist leider nicht so schön wie ich erwartet hatte. Die Hotelsuche gestaltete sich ein wenig schwierig. Es waren alle Sachen ausgebucht, nur ein Kompromiss zwang uns in eine bescheidene Hütte, zum tiefsten Bedauern meiner Süßen. Ein wirklich komfortables und tolles Hotel mit gutem Essen war leider fünf Tage im Voraus ausgebucht. Mein Schnupfen und kleinen Weh-Wechen wurden leider nicht besser. Morgen ist unser Ruhetag. Dann machen wir eine kleine bescheidene Tour.

Mein Süßer spielt alle mit dem Gedanke umzukehren :(.

Ich glaube, er möchte mich damit etwas ärgern.

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Chame nach Lower Pisang

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Die heutige Etappe hat wieder um 07:00 Uhr begonnen. Mit Teepause zwischendurch sind wir gegen 11:00 Uhr zum Lunch in Pkhari eingekehrt! Es sind sogar Bäckereien in dem Dorf und wir kaufen eine leckere Cinamon Roll für mich und für meinen Süßen eine Choclate Roll! Das Essen genießen wir mit phantastischem Blick auf den Annapurna II, natürlich Schneebedeckt! Sehr beeindruckend!

Nach dem Lunch geht es noch mal ne Stunden weiter bis wir unser Ziel für heute, Lower Pisang, erreichen.

Zum ersten Mal auf diesem Weg sehen wir auch den Gipfel des Thorong La. Ohje, dorthin müssen wir erst noch kommen! Natürlich nicht auf den Gipfel (ca. 7000 Meter), sondern über den Pass!

Unsere Unterkunft hier ist bei weitem nicht so schön wie die letzten Tage. Dreckige Toiletten und nur eine Dusche für ca. 20 Zimmer. Heißes Wasser gibt es aber trotzdem!

Das Dorf ist trostlos. Irgendwie nichts besonderes, sodass wir uns auf der Hütte aufhalten 🙁 der Ofen wurde eben angemacht! Stopp dem Frieren!!!

Ich musste, wie jeden Morgen, kämpfen um in die Gänge zu kommen, aber es geht schon ein wenig besser von der Hand. Meine Süße läuft ganz tapfer mit. So langsam wird es ganz schön kalt, wenn die Sonne weg ist (3200 Meter).

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Danque nach Chame

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Nach einem 1 ½ stündigen Anstieg haben meine Süße und ich die 700 Höhenmeter insgesamt gut bewältigt. Chame ist schon ein riesen Dorf im Vergleich zu den anderen Dörfern. Hier konnten wir auch endlich unsere Eltern anrufen und für jeden gab es 10 Minuten surfen.

Ich habe mich auf die Suche nach dem Hospital gemacht. Bin nochmal eine halbe Stunde gelaufen 🙂 ca. 500 Stufen auf einen Berg. Das Krankenhaus habe ich nicht gefunden, dafür aber nett mit drei Schuljungs gequatscht.

Habe einen tollen Schaal gekauft!

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